Über uns

Das seit 1949 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte System der Sondersammelgebiete an wissenschaftlichen Bibliotheken wurde seit 2013 sukzessive abgelöst durch die Fachinformationsdienste für die Wissenschaft (FID).

Seit 2016 fördert die DFG auch für das Fach Geschichtswissenschaft einen solchen Fachinformationsdienst, der von der Bayerischen Staatsbibliothek und dem Deutschen Museum in München – Letzteres verantwortlich für die Subdisziplin Technikgeschichte – betreut wird.

In engem Dialog mit Historikerinnen und Historikern baut „historicum.net – FID Geschichtswissenschaft“ ein digitales Informationsangebot zum gesamten Spektrum der Geschichtswissenschaft auf, das ergänzend zur Grundversorgung an universitären und anderen wissenschaftlichen Bibliotheken optimale Voraussetzungen für die historische Forschung in Deutschland schaffen soll.

Dies beinhaltet die Erwerbung und Erschließung von spezialisierter Literatur, sei sie gedruckt oder digital, und den Zugriff auf sie. Insbesondere stellt der FID in Form von Datenbanken, elektronischen Zeitschriften und E-Book-Angeboten so genannte FID-Lizenzen für eine Gruppe von registrierten FID-Nutzern zur Verfügung.

Da die DFG-Förderlinie diesen Bereich ausdrücklich akzentuiert, baut der FID zudem bis 2018 ein umfangreiches digitales Serviceportfolio auf. Die Seite historicum.net soll durch den umfassenden Relaunch diese Dienste auffächern und stellt sowohl den Zugangspunkt für ein integriertes Rechercheportal zur europäischen Geschichtsforschung dar als auch den Einstieg zur Deutschen Historischen Bibliografie und zu weiteren Themenportalen, wie etwa zur Technikgeschichte. Daneben bietet der FID Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern Angebote zum elektronischen Publizieren, z.B. mit einem regional- und landesgeschichtlichen Schwerpunkt im Rahmen der Rezensionsplattform recensio.regio.

Durch die stete Kommunikation mit dem wissenschaftlichen Beirat des FID Geschichtswissenschaft, mit dem Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands und durch eine ganze Anzahl von Veranstaltungen für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, aber auch Fachreferentinnen und Fachreferenten an deutschen Bibliotheken, wird die Arbeit des FID rückgekoppelt mit den Wünschen, Recherchebedürfnissen und der digitalen Forschungs- und Publikationspraxis in der gegenwärtigen Geschichtswissenschaft.

Der FID arbeitet schließlich verzahnt mit weiteren regionalen Fachinformationsdiensten zusammen, die Literatur, Lizenzen, Datendienste, Dokumentenserver oder Rechercheangebote zur Geschichte einzelner europäischer oder außereuropäischer Regionen bereitstellen.


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